ÜBER UNS

Aktuelle Meldungen   

30.06.2016

Internationale Batterie-Experten zu Gast im WBZU der Handwerkskammer Ulm


Die Kooperation zwischen Handwerk und Wissenschaft lockt internationales Publikum. Am WBZU (Weiterbildungszentrum für innovative Energietechnologien) der Handwerkskammer Ulm trafen sich in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Clausthal jüngst knapp 100 wissenschaftsnahe Experten aus 20 Ländern zu einer gemeinsamen Konferenz.  Der Themenschwerpunkt des Projekts des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: die Potentiale der Zink-Luft-Batterietechnik zum Speichern des Stroms aus regenerativen Energien.

Prof. Dr. Jürgen Garche vom FCBAT Ulm, der den Workshop leitete, betonte: „Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien wird insbesondere dann gelingen, wenn die Speicherung des erzeugten Stroms aus regenerativen Quellen gelingt.“ Wirtschaft und Wissenschaft seien hier in einem intensiven Austausch, um neue Lösungsansätze zu gewinnen.

Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, dazu: „Die Bildungsarbeit unseres regionalen Handwerks genießt mittlerweile internationales Renommee.“ Es sei eine gute Entwicklung, dass das WBZU die Nahtstelle zwischen Handwerk und Wissenschaft jetzt noch intensiver hinaus forciere – auch über die Landesgrenzen hinweg. Mehlich: „Wenn wir vom Exportschlager der Beruflichen Bildung sprechen, müssen wir auch den Mehrwert unserer Verzahnung thematisieren und mit konkreten Beispielen aufwarten.“ Das Handwerk sei gerade bei der Energiewende ein entscheidender Faktor, der zum Erfolg des Projekts beitragen kann.


Hintergrund:
Die Kernkompetenz des WBZU ist die Arbeit an der Nahtstelle zwischen wissenschaftlicher Theorie und handwerklicher Praxis. Beispielhaft gilt dies in der Zusammenarbeit mit dem Ulmer ZSW (Zentrum für Sonnenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg). Gemeinsame Themen wie Elektromobilität, Lithium-Ionen-Batterie-Technik und erneuerbare Energien sind hier von zentraler Bedeutung.


Archiv